Obst- & Gartenbauverein Martinszell e. V.
"Das Leben beginnt mit dem Tag an dem man einen Garten anlegt, und die Welt um uns ist so bunt und lebendig, wie wir sie machen."

Das sind wir …

Der Obst- und Gartenbauverein Martinszell besteht seit 1906 und umfasst 300 Mitglieder.

Unser Ziel:

  • Förderung des Obst- und Gartenbaues, der Landespflege und dem Umweltschutz zur Erhaltung einer schönen Kulturlandschaft und der Gesundheit
  • Ortsverschönerung und Heimatpflege

Der Jahresbeitrag beträgt 6,50 €. 


Hier finden Sie unsere Beitrittserklärung und unsere Datenschutzerklärung. 

  

Beitrittserklärung
Beitrittserklärung.pdf (588.5KB)
Beitrittserklärung
Beitrittserklärung.pdf (588.5KB)

 

 

Datenschutzerklärung
Datenschutzerklärung.pdf (369.46KB)
Datenschutzerklärung
Datenschutzerklärung.pdf (369.46KB)

 

 

 

 

Aktuelles:

Ein herzliches Vergelts Gott an die fleißige Bäckerin für diesen tollen Kuchen, der uns für den Kreislehrgarten gespendet wurde! 

Sommer 2020



Unser Wegkreuz wurde neu bepflanzt!

Frühling 2020




Herzlichen Glückwunsch an unseren 2. Vorstand Gabriele Dürheimer zur Verleihung des Schwabenpreises bei der Kreisblumenschmuckprämierung in Dietmannsried 2019!    

 

 

 

 

Chronik zum 110 jährigen Vereinsjubiläum

1906 wurde unser Obst- und Gartenbauverein gegründet und es gibt einiges Interessantes zu Berichten.

Im ersten Eintrag steht folgendes niedergeschrieben:

Tätigkeitsbericht des Obstbau- und Bienenzuchtvereins Martinszell.     

Der Verein wurde gegründet 1906 und war dessen Vorstand, der damalige Bürgermeister Matthäus Trunzer von Buch. Der Mitgliederstand betrug 26 Personen. Im Jahr 1907 wird als Vorstand Herr Xaver Schäufele, Straßenwärter, angeführt, der diese Stelle bis zum Jahr 1917 innehatte. Danach wurde Herr Hauptlehrer Gerstmaier als Vorstand gewählt.

Vom Jahre 1906 -1922 verwaltet Herr Matthias Jörg aus Ringgen als Kassier die Vereinsgeschäfte.

Nach 1922 wird Herr Leonhard Gast aus Kurzberg als Kassier gewählt.

Der Verein bezieht Obstbäume von der Fa. Heel in Sonthofen und gibt sie an die Mitglieder ab. Ebenso wird für die Mitglieder 13 Zentner Bienenzucker vermittelt.

1924 sind es bereits 42 Mitglieder und davon 18 Bienenzüchter. Der Jahresbeitrag beträgt  50 Pfennige.

 1925 steht im Jahresbericht folgender Beitrag:

 „Dass vor Dieben das Obst auf den Bäumen nicht sicher ist, ist allgemein bekannt, dass aber auch Obstbäume gestohlen werden können, mussten wir leider erfahren, indem ein frisch gepflanzter „Trierer Weinapfel“ den der Verein auf seine Kosten an der Oberdorfer Steig setzte, über Nacht verschwand.“

 1928/29: Sibirische Kälte -25° bis -32°C

 Überwinterung der Bienen ist in dickwandigen Strohkörben als gut zu bezeichnen.

 1935: Generalversammlung im Dezember – folgender Eintrag:

„Nachdem noch einige Anfragen erledigt waren, wurde an das Einkassieren der Beiträge gegangen, aber leider musste man wieder die Feststellung machen, dass es immer wieder Mitglieder gibt, die sich verduften, bevor sie ihre Pflicht dem Verein  gegenüber erfüllt haben.“

 1936: soll der Obstbauverein vom Bienenzuchtverein getrennt werden (Anordnung vom „Reichsnährstand“ ).

 1938: Trennung in einen Obst- und Gartenbauverein und in einen Bienenzuchtverein laut Buch: „Die Geräte sowie der Kassenbestand werden gleichmäßig verteilt“.

 1940: steht folgendes:  Von diesem Jahre ist nichts Besonderes zu melden, da wir schon wieder im Kriege uns befinden und mehrere Mitglieder zum Kriegsdienst eingezogen wurden.

 1945: Kriegsende! Sämtliche Vereinstätigkeit ist ausgeschaltet. Keine Versammlung darf stattfinden.

 1947: muss Vorstand Gerstmaier nach 30 jähriger Tätigkeit sein Amt niederlegen wegen früherer Zugehörigkeit zur Partei. 

Herrn Leonhard Gast wird 1. Vorstand, Kassier wird Jakob Kiesel aus Widdum und Baumwart Anton Haggenmüller aus Oberdorf.

1949 wird Hauptlehrer Schmidbauer 1. Vorstand und Anton Jocham aus Gfährt Schriftführer.

1958 erwähnt der Kreisgartenbau – Inspektor Pfleghar den Blumenschmuck in der Gemeinde, „der allerdings zu wünschen übrig lässt“.  

 1964 wird Georg Mayer 1. Vorstand und sein Stellvertreter ist Benedikt Gabler.

 1969 erneute Suche nach einem 1. Vorstand „Bemerkung im Buch“: „Es sah aus, als gibt es keinen Mann mehr als Vorstand“. Remig Hofer stellt sich dann zur Verfügung. Im Oktober findet die 1. Blumenschmuckprämierung statt.

1971 wird Anton Bayrhof Kassier; die Mitgliederzahl beträgt inzwischen 150. 

1975 findet eine gemeinschaftliche Ausschusssitzung mit der Vorstandschaft von Stein statt. Betreff: Zusammenschluss beider Vereine mit Zunahme um 30 Mitglieder aus Stein. 

Bürgermeister Rabini damals: „Stein und Eckarts verglich er mit zwei Schmuckkörbchen, welche  mit viel Freude und Geschmack zur Ortsbildgestaltung beitragen“. 

1976 Neuwahl der Vorstände: Benedikt Gabler wird erster und Phillip Jörg sein Stellvertreter, der jetzt 40 Jahre dabei ist.

1979 wird Rudolf Warmbier 1. Vorstand.

1981 feiert der Verein mit einem Festabend im „Adler“ sein 75 jähriges bestehen.




1988 Felix Mayr wird 2. Vorstand und Anton Jocham legt sein Amt nach 40 Jahren nieder. Alex Seiband beginnt mit seinen Vereinsausflügen als Reiseleiter.

 1991: Beitritt zum Landesverband München – dieser gewährt seinen Mitgliedern einen Versicherungsschutz.

 1992: übernimmt Felix Mayr den Vorstand und Erich Rasthofer wird Stellvertreter.

 1996 wird Amalie Steidle Nachfolgerin von Anton Bayrhof als Kassier.

 1997: Teilnahme an der 500 Jahrfeier „Kirchenweihe Martinszell“. Ausschmückung der Kirche, sowie die Gestaltung des Mostkellers im Feuerwehrhaus.

 2000: erstmals Beteiligung am Jahrmarkt in Martinszell mit einem Pflanzentauschmarkt. Der Erlös geht an die „Aktion Sonnenhof“ der Lebenshilfe Kempten.

2004: Neuwahlen der Vorstandschaft. Felix Mayr wird Ehrenvorstand und Karl Bayrhof übernimmt die Führung bis heute.

 2006: feiert der Verein sein 100 jähriges Bestehen mit einem Dankgottesdienst und Festabend in der Mehrzweckhalle in Oberdorf.

 2008: In der Vorstandschaft gibt es Veränderungen: Gabriele Dürheimer wird 2. Vorsitzende und Anne Holzer Schriftführerin.

 2009 – 2012 werden in der Grundschule Martinszell Aktionen durchgeführt, wie Sonnenblumen, Kräuter und Ringelblumen ansäen, ernten und verarbeiten. Im Schulgarten wird ein Schmetterling ausgebaggert und mit Wiesenblumen angesät.

 2012 legt Frau Amalie Steidle nach16 Jahren ihr Amt als Kassier nieder, es folgt Gebhard Holzer. Herr Alex Seiband übergibt nach 24 Jahren seinen „Reiseleiterposten“ an Silvia und Manfred Spöttel und an Gabriele und Peter Dürheimer. Die Fahrten sind bis heute immer ein Hochgenuss und ein ganz besonderes Erlebnis.

 2014: ist das wärmste Jahr aller Zeiten. Der Verein übernimmt die Pflege der Grünbrücke zwischen Martinszell und Oberdorf. Auf einem Teil der 2800qm großen Fläche entsteht eine Blumenwiese und ein Insektenhotel wird  aufgebaut.

 2015: Auf dem Felsen bei der Blumenwiese wird ein Wegkreuz, das von Familie Jörg aus Ringgen gespendet wurde, aufgestellt. Das Rosenbeet im Kreislehrgarten wird neu angelegt und der Verein kümmert sich um die Pflege.     Der Herbstmarkt mit dem Verkauf von Türkränzen, Gestecken und anderen Blumenarrangements ist wieder ein voller Erfolg. Wir spenden 1800 Euro an das Kinderhospiz in Grönenbach.

 2016: Das restaurierte Wegkreuz wird mit einem abendlichem Feldgottesdienst eingeweiht und bei Vollmond lässt man den Abend in geselliger Runde ausklingen.